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Unterstützt Eigeninitiativen wirkungsvoll
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Um eine Stelle zu finden, braucht es persönliche Initiative. Aber diese Selbstverständlichkeit ist mit Initiativbewerbung nicht gemeint. Vielmehr geht es darum, von sich aus auf einen potenziellen Arbeitgeber zuzugehen. Nur machen das inzwischen so viele, dass Massenrundschreiben kaum Aussicht auf Erfolg haben. Püttjer/Schnierda zeigen auf anschauliche Weise, wie man seine Chancen erhöht, zu einem Vorstellungsgespräch zu kommen. Mir gefällt nicht nur das Layout, sondern das ganze Konzept, das sich an den Erfolgsrezepten der Werbung orientiert. Wem das nicht passt, sich be-werben zu müssen, sollte das Buch gar nicht in die Hand nehmen. Denn ohne die richtige Einstellung nützen die besten Vorlagen und Tipps nichts.
Vorlagen hat es genügend, um sich aufgrund der Beispiele die eigene Bewerbung zu basteln. Das beginnt mit der Erarbeitung des Stellenprofils, was zwar aufwändig ist, aber notwendig. Eine ausführliche Checkliste leistet dabei wertvolle Unterstützung. Lebensläufe müssen passgenau sein, was soviel heisst wie auf eigene Biografie und die anvisierte Stelle zugeschnitten. Selbstverständlich finden sich auch dazu Beispiele und eine Checkliste. Und da nichts über persönliche Kontakte geht, wird dieses Thema ausführlich behandelt. Im Zentrum steht klugerweise das Anschreiben. Denn fällt man da schon durch, können die schönsten Beilagen nicht mehr weiterhelfen. Nachdem die Vollständigkeit der ganzen Mappe überprüft wird, findet der Leser noch weitere vier Beispiele, die das Ganze repetieren. Und zwar für eine Personalreferentin, einen Vertriebsassistenten, einen Produktmanager und einen Logistikplaner.
Mein Fazit: Die dritte Auflage verdient erneut die Höchstnote. Denn Püttjer und Schnierda zeigen, wie man mit einer Initiativbewerbung mit größter Wahrscheinlichkeit wenigstens nicht gleich bei der ersten Runde in die Ablage kommt. Und darum geht es beim ersten Schritt.
Eine Rezension von Fuchs Werner Dr > Zug Schweiz
vom 27. Februar 2006 |